Laserakupunktur :

Ihr Tierarzt hat entschieden, daß die Erkrankung Ihres Tieres mit Ohr- oder Körperakupunktur behandelt werden soll. Üblicherweise lassen sich Tiere nicht gerne stechen. Es steht hier eine gleichwertige Alternative zur Behandlung zur Verfügung: Die Laserakupunktur.
Unter einem „Laser“ versteht man ein Gerät, welches in der Lage ist, gebündeltes gerichtetes Licht einer bestimmten Wellenlänge zu erzeugen. Dieses unterscheidet sich von natürlichem Licht unter anderem durch seine sehr große Energiedichte. Es kann sich um sichtbares oder unsichtbares Licht handeln.
Wenn das Laserlicht auf die Haut auftrifft, gibt es seine Energie zum Teil an die Zellen ab. Hierdurch und durch Verwendung ganz spezieller, genau ausgetesteter sogenannter Resonanzfrequenzen können Akupunkturpunkte und Reflexzonen beeinflußt werden. Diese stehen im Zusammenhang mit Energiebahnen, die man als Meridiane bezeichnet.
Fließt die Energie in diesen Bahnen im Gleichgewicht, so ist der Organismus gesund. Ein Ungleichgewicht oder eine Blockierung der Energie führt auf Dauer zu Krankheit, die unter Umständen an einer ganz anderen Stelle des Körpers sichtbar wird als an dem Ort, wo die Störung besteht. Durch Ausgleich der Energie an den gestörten Akupunkturpunkten mit Hilfe des Lasers lässt sich eine Hemmung des Energieflusses beseitigen.
Die Punkte werden je nach Untersuchungsbefund so lange mit dem Laserlicht einer bestimmten oder verschiedener Frequenzen behandelt, bis ein Energiegleichgewicht hergestellt ist. Die Behandlung muss, wie die Nadel-Akupunktur auch, je nach Ausmaß des Befundes mehrmals wiederholt werden, bis es zu einer dauerhaften Stabilisierung des Körpers kommt.

Die Bedeutung von Störherden
Ohne die Mitbehandlung vorhandener Störherde ist eine erfolgreiche Heilung nicht möglich. Störherde haben auf den ersten Blick scheinbar nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun. Sie können jedoch so negativ auf den Körper wirken, daß die körpereigene Abwehrkraft geschwächt wird. Das Tier wird leichter krank oder ist nicht in der Lage, eine schon bestehende Krankheit zu überwinden. Der Körper reagiert unter Umständen nicht auf die üblichen Therapiemaßnahmen. Solche Störherde können bei Tieren zum Beispiel sein: Chronisch entzündete Nasennebenhöhlen, entzündete Mandeln, Narben (z. B. der Nabel, Narben nach Operationen und Verletzungen), eine Darmstörung oder eine Giftbelastung.
Vor Beginn jeder Behandlung wird eine Untersuchung auf Störherde durchgeführt, die zum Teil ebenfalls durch Reizung von Reflexpunkten mit dem Laser beseitigt werden können und müssen.

Wer kann mit Laserakupunktur behandelt werden?
Schmerzfreie Akupunktur sollte nicht nur für Tiere selbstverständlich sein, sie wird auch zunehmend von aufgeklärten Patienten verlangt. Wissenschaftliche Arbeiten belegen eindrucksvoll die Wirksamkeit der Stimulation von Akupunkturpunkten mittels Laserstrahl. Darüber hinaus hat der Laser unabhängig von der Akupunktur klar nachweisbare definierte heilende Wirkungen auf Gewebe und Entzündungen. Die Laseranwendung kann auch sehr gut mit der Nadelbehandlung kombiniert werden, hierbei kann die Wirkung der Nadeln – falls notwendig – durch eine zusätzliche Lasertherapie verstärkt werden.
Durch Laserakupunktur an Ohr und/oder Körper können alle Erkrankungen behandelt werden die auf eine gestörte (nicht zerstörte) Körperfunktion zurückzuführen sind (z.B. Migräne, Allergien, Schlaflosigkeit, andauernde Schmerzzustände, Verdauungsprobleme, Hautkrankheiten u.a.). Sie sollte jedoch ausschließlich in Verbindung mit einer klinischen Diagnostik, wie sie nur der Tierarzt vornehmen kann, erfolgen.
Die Lasertherapie ist völlig schmerzlos und wird auch von Säuglingen sehr gut vertragen. Es können bei der Laserakupunktur keinerlei Hautschäden auftreten.